Mount Cook und Sternenhimmel

Heute durften wir eine halbe Stunde länger schlafen, was wir auch dringend für den Tag brauchten. Denn nach dem Frühstück ging es mit Wanderschuhen ausgestatten zuerst zum Tasman Gletscher. An seiner Seitenmoräne angelangt, hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Gletscher, seinen Zungenbeckensee und das gegenüberliegende Tal. Der Tasman Gletscher erreichte seine maximale Ausbreitung um 1850 und ist aktuell ca. 27km lang, 2km breit und bis zu 200m mächtig. Er verliert jährlich 400 – 600m an Länge.

Danach fuhren wir zu einem anderen Standort, wo unsere heutige größere Wanderung begann. Wir versuchten, Richtung Müller Hut zu gehen und tausende Stufen später erreichten wir den Sealy Tarns Point, wo wir dann zu Mittag aßen und die Gegend genossen.

Nach der Jause und einer kurzen Erklärung zum Gelände mussten wir natürlich die Stufen wieder hinunter. Bei den Autos angelangt, fuhren wir zum Department of Conservation (DOC), das eine Austellung zu diesem Gebiet, welches auch ein Nationalpark ist, zeigt.

Um etwa 16 Uhr kehrten wir zurück in die Unterkunft und die heutige Kochgruppe fing gleich an zu kochen, während sich die anderen ausrasten konnten. Nach einem köstlichen Risotto mit griechischem Salat ging es um 18 Uhr schon wieder weiter zum eine Stunde entfernten Mt. St. John Observatorium der Canterbury University. Hier bekamen wir bei einer etwa zweistündigen Führung einen Einblick in den südlichen Nachthimmel. Um 01:00 fielen wir alle müde in die Stockbetten, denn am nächsten Tag erwartete uns eine der zwei langen Autofahrten.

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