Staudamm, Gold und Pyramiden

Nachdem wieder alle Vans voll bepackt waren, ging es zum Clyde Damm. Dort erhielten wir eine zweistündige Führung mit Einblick in den Kontrollraum, zu den Turbinen und ins Innere des Damms. Da der Staudamm an gravitativen Massenbewegungen gebaut wurde, gingen wir auch in einen von vielen Entwässerungstunnel hinein. Eine weitere Besonderheit des Staudamms ist seine Lage und die dadurch entstandene Form. Er steht nämlich genau auf einer Verwerfungszone, wodurch es zu Bewegungen im Untergrund kommen kann.

Nach dieser beeindruckenden Führung ging es zu Fuß weiter zu einer alten Goldgräberstätte. Neben den imposanten Flussterrassen und dem Stausee des Damms, den man vom Standort aus sah, sahen wir hinter uns fischgrätenartige Gesteinsformen. Dies war eine von vielen Goldgrabungsstätten, wo vor einigen Jahren nach Gold gesucht wurde. Die Fischgrätenform entstand durch das sortieren und sieben des Bodens.

Nach diesem tollen Ausblick gingen wir weiter zu den Erdpyramiden namens Clay Cliffs, die ein paar Minuten entfernt lagen. Diese entstanden durch eine tektonische Bewegung entlang einer Verwerfung indem sie sich aufgefaltet haben und durch den Niederschlag langsam zu diesen Formen erodierten.

Zum Schluss fuhren wir zu unserer Unterkunft, einer Hütte in der Nähe von Mount Cook, welcher der höchste Berg Neuseelands ist.