Waitomo Caves und Wai-O-Tapu

Den vorhergegangenen Tag nutzten wir größtenteils, um von Paihia nach Hamilton, unserem nächsten Stützpunkt, zu fahren. Am Weg besichtigten wir die Whangarei Falls.

Am späten Nachmittag erreichten wir unser sehr schönes Airbnb in Hamilton, was wir an diesem Tag nicht mehr verließen.


Vanja verbrachte seinen Vormittag in der Unterkunft und wir (Carina, Hannah, David und ich) machten uns auf den Weg zu den etwa eine Stunde entfernten Waitomo Caves. David und ich stiegen bei Black Water Rafting aus, Carina und Hannah fuhren weiter zum Besucherzentrum der Höhlen.

Sie nahmen zuerst an der 45-minütigen Tour durch die Glowworm-Cave teil, die mit einer Bootsfahrt durch die dunklen Höhlen mit den Glühwürmchen an der Decke endete. Zwischendurch wurde über die Entstehung der Höhle und die Entstehung der unterschiedlichen Gesteinsformationen informiert und im größten Raum mit der besten Akustik gab der Guide ein maorisches Liebeslied zum besten.

Danach folgte die zweite Führung durch die Ruakuri Cave, die 1,5 Stunden dauerte und wo man nochmals die Stalagtiten, Stalagmiten und Glühwürmchen hautnah erleben konnte. Während der Tour begegneten wir zweimal der Raftingtour.

David und ich wurden mit Neoprenanzug, Gummistiefel, Helm und Schwimmreifen ausgestattet und wurden zum Eingang der Ruakuri Cave gebracht.

Nach ein paar Wasserfall-Sprungübungen an einem Fluss kletterten wir durch ein Loch im Waldboden und begannen, tiefer in die Höhle vorzudringen.

Schon bald hatten sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt und wir konnten sehen, wofür die Höhlen der Region so bekannt sind. Die tausenden an der Höhlendecke lebenden Glühwürmchen und ihre Fäden, die als Falle für andere Insekten dienen. In weiterer Folge sprangen wir über zwei Wasserfälle, schwommen, krochen und ließen uns in den Reifen durch beeindruckend hohe Felsspalten treiben.

Danach gab es Tomatensuppe und Bagels zum Aufwärmen, wir trafen wieder mit Carina und Hannah zusammen und machten uns auf den Weg, um Vanja abzuholen und weiter nach Rotorua, genauer Wai-O-Tapu, zu fahren. Dort besichtigten wir die Auswirkungen der starken geothermischen Aktivität in der Region.

-mr und ck