Nachdem wir uns beim Frühstückbuffet ordentlich bedient und unser Gepäck wieder im Auto verstaut hatten, machten wir uns von Bergen auf den Weg zum Sognefjord. Dabei entdeckten wir, dass wir schon 2017 zum Teil die gleiche Strecke fuhren.

Über die E16 fuhren wir nach Voss und weiter nach Gudvangen, wo der Nærøyfjord liegt, ein Nebenarm vom Sognefjord welcher 2005 gleichzeitig mit dem Geirangerfjord zur Liste der Weltnaturerbe der UNESCO aufgenommen wurde, machten wir in Flåm eine kurze Mittagspause und genossen die Sonnenstrahlen. Dort erblickten wir die Future of the Fjords, eine 2018 in Betrieb genommene elektrische Fähre und eine der entsprechenden Ladestationen, die eine Ladeleistung von 2,4MW bereitstellen kann. Zum Vergleich: die stärksten aktuellen Ladestationen für PKW leisten 350kW.

Die Gebirgsroute Aurlandsfjellet führte uns zur Borgund Stavkirke, welche eines der ältesten Holzgebäude Europas ist und als herausragendes Beispiel der norwegischen Stabbaukunst gilt. Da diese bereits geschlossen hatte, konnten wir sie nur von außen bewundern.

Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Øvre Årdal. In Tyinkrysset machten wir uns eine Nudelsuppe während unser Auto brav an einer 50kW-Säule unter begrüntem Dach frischen Strom konsumierte. Da es schon spät wurde parkten wir nahe der Straße an einem See, schlichteten das Gepäck auf die Vordersitze und verbrachten die Nacht im Auto mit Luftmatratze und Schlafsack.

Wetter: bewölkt und tlw. Nieselregen, 10 bis 19 Grad

Gefahrene Kilometer: 2314