Sonnenstunden und viel Landschaft

Tag 7

Aufgewacht in unserem super Eckzimmer mit direktem Blick auf den Hafen verließen wir nach dem Frühstück Kristiansund und machten uns auf den Weg Richtung Norden. Dafür mussten wir noch einmal in Kanestraum mit der Fähre das Meer überqueren um nach Halsa zu gelangen (Dauer: knapp 30 Min.).

Später blieben wir beim sehr gut besuchten Supercharger in Klett südlich von Trondheim stehen und luden dort mit 11 anderen Teslas. Da wir Trondheim schon 2017 besucht hatten und das Wetter nicht sehr einladend war für einen Spaziergang, setzten wir unsere Reise über die berühmte E6 fort.

Der Regen hatte inzwischen aufgehört und wir fuhren noch ein Stück weiter um etwa 2 Stunden vor Mo i Rana an einem Rastplatz zu parken und die Nacht im Auto zu verbringen. Da auch diesmal die Luftmatratze nicht dicht hielt, mussten wir zwischendurch auf unsere Isomatten ausweichen.

Regen, Abend trocken, 8-14°C, 3.571km.

Tag 8

Nach einem regnerischen Tag und einer etwas unruhigen, aber erstmals trockenen Nacht wurden wir am nächsten Morgen mit einer wunderschönen Aussicht auf den Fluss belohnt.

Wir setzten unsere Reise fort, besuchten die Laksforsen und erreichten die Stadt Mo i Rana. Nach langen Überlegungen entschieden wir uns, weiter die E6 nach Norden zu fahren und die geplante Tour über die Küste nach Bodø auf die Rückreise zu verschieben, da wir die Fähren nur mehr unter Zeitdruck erreicht hätten.

Erfreut über den sonnigen Tag erreichten wir eines unserer großen Ziele, den nördlichen Polarkreis mit dem Polarsirkelsenteret, das wir 2017 auch schon besucht hatten. Nach einigen Fotos verließen wir das Zentrum und hatten unser nächstes Ziel bereits im Auge. Doch dafür mussten wir noch einige km hinter uns bringen.

An einer Ladestation in Røkland trafen wir zufällig auf ein Pärchen aus Österreich, welches mit einem gemieteten E-Auto (MG ZS) von Trondheim nach Tromsø unterwegs war. Die beiden möchten auf ein Elektroauto umsteigen und nutzten die Reise für einen Praxistest. Coole Idee! Sie hatten keinerlei Informationen zum Laden von der Verleihfirma erhalten, schienen aber trotzdem sehr gut zurecht zu kommen.

Nach einem netten Gespräch mit den beiden machten wir uns auf die Suche nach einem Zeltplatz, da eine trockene Nacht bevorstand. Einen guten Platz in der Wildnis fanden wir leider nicht. Ausgestattet mit einem Einweggriller fuhren wir also zu einem Campingplatz, bauten dort unser Zelt auf und grillten im letzten Tageslicht Knoblauchwürstel und Käse.

Sonne, 8-17°C, 4.057km.